Tomaten säen | Tomaten ziehen

Das säen bzw. vorziehen von Tomaten haben wir im Grunde genommen „nebenbei“ gemacht. So haben wir beispielsweise mit den Kindern Avocado-Bäumchen gezogen und das Fruchtfleisch zu einem leckeren Tomaten-Avocado-Salat verarbeitet. Die Kerne der für die Kinder leckersten Tomaten haben wir auf Küchenkrepp oder Filterpapier getrocknet und beiseite gelegt. Wir haben übrigens bewusst Bio-Tomaten bei einem kleinen Gemüsehändler gekauft und nur je 1-2 Tomaten pro Sorte genommen, da man sich nicht mehr bei allen Sorten sicher sein kann, ob die Kerne aufgehen. Zudem hab ich die Kinder ermutigt auch zu Hause die Kerne aus den Tomaten zu trocknen, die sie für besonders lecker empfunden haben.

Das spätere einpflanzen der Tomatenkerne geht ruck-zuck, sodass wir dies bisher immer mit anderen Projekten verbunden haben (z.B. Litschis oder Mango-Bäumchen selber ziehen): Man schneidet ein paar Kerne aus dem Filter- oder Küchenpapier aus und legt sie in kleine bereits zu 2/3 mit Erde befüllte Töpfchen und bedeckt sie wiederum mit Erde und zieht diese zunächst auf der Fensterbank an. (Wir haben gespendete Torftöpfchen genommen, günstiger zur Anzucht von Keimlingen sind ungefärbte Eierkartons. Alle anderen Töpfchen, die man z.B. vom Pflanzenkauf des Vorjahres übrig hat, gehen natürlich auch…)

Sobald die Tomatenpflänzchen 4-5 Blättchen entwickeln, muss man sie „pikiren“, also vereinzeln. Auch wenn es schwer fällt und die Pflänzchen sich nicht immer gut trennen lassen: Elvira, eine „Gartenprojekt-Freundin“ sagte dazu „Nur die harten kommen in den Garten“.

Andernfalls hat keines der Tomatenpflänzchen (oder anderer Keimlinge) genügend Platz und Kraft zu wachsen. Wie das richtig gemacht wird, erklärt Andrea Drebinger in ihrem Beitrag Pikieren von Keimlingen

Ich nehme es vorweg: Letztes Jahr war das Zukaufen von Saatgut für den Kindergarten überflüssig. Dieses Jahr sieht es sogar so aus, dass die Kinder aufgrund toller Anzucht-Ergebnisse, einen Teil ihrer Pflänzchen zum Frühlings-Basar an uns Eltern verkaufen können, was für die eifrigen kleinen Gärtner natürlich ein richtig toller Erfolg wäre.

Wie vermehrt man Regenwümer?

Vergangenen Spät-Herbst hat mir Vera, die ich über das Gartenprojekt näher kennengelernt habe, einen interessanten Artikel weitergeleitet, den ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.
Vermehrung des Regenwurms zur Nachhaltigen Bodendüngung Ich habe die Herren seinerzeit umgehend angeschrieben:
In der Konversation sagte Herr Erlecke „Ich habe die Würmer aus dem Kompost ausgegraben und dann in den Eimer gegeben. Als Verbesserungsvorschlag könnten Sie anstatt des Plastikeimers auch ein unten offenes Tongefäß nehmen indem Sie seitlich zusätzliche Löcher einbringen. Ich würde die Regenwurmzucht im Hochbeet erst im Frühjahr beginnen. Allerdings gibt es Balkonkomposter, dort wird der tägliche Küchenabfall eingegeben und die Würmer machen daraus Humus. Vielleicht wäre das eine Alternative um jetzt zu beginnen.“
Ich darf Euch den Artikel über die Regenwurm-Ansiedlung und Kompostierung im Hochbeet der Herren Albrecht und Erlecke, beide aus Biberach hier zur Verfügung stellen (Zitat Herr Erlecke: „…mein Interesse ist es, daß es viele Nachahmer(innen) vom Regenwurmprojekt gibt. Dazu ist eine freie Verbreitung notwendig…“) Ich bedanke mich herzlich und weise sehr gerne auch auf deren Website zum Weiterstöbern in Bezug auf nachhaltiges Gärtnern hin.

Wie verbessern Regenwürmer den Boden?

Zum diesem Thema habe ich eine alte Löwenzahn-Folge wieder gefunden… Heute vor einem Jahr ist Peter Lustig, der über mehrere Generationen Kindern die Welt erklärt hat, gestorben. Ich persönlich war und bin über seinen Tod sehr traurig, hat er mich doch meine gesamte Kindheit hindurch begleitet. Er ist und bleibt nach wie vor ein ganz großes Vorbild und ich freue mich, dass meine Tochter Elena ebenfalls viel Spaß an seinen Löwenzahn-Folgen, egal ob als Video oder Hörbuch, hat :