Gartengestaltung für Anfänger

Liebe Freundinnen und Freunde des Kinder-Gartenprojekts,
über die Aufforderung auf Freudengarten „fix einen Artikel zu posten“ („mal eben schnell“…? oder doch lieber „durchdacht“?) und die Garten-Blog-Challenge „Gartengestaltung für Grünschnäbel“ zu verlinken musste ich zwar schmunzeln, aber mir gefällt die Idee und ich finde ihre Aufforderung ganz charmant. Zudem ist es eine tolle Gelegenheit einen Beitrag zur Gartengestaltung für Anfänger zu schreiben bzw. über meine vorgehensweise zu berichten. Also… challenge accepted 😉

Ich sehe mich im Bereich Gartengestaltung btw. ebenfalls als Anfängerin. Ich musste unseren neuen Garten nicht komplett neugestalten, habe aber dennoch den einen oder anderen Tipp für Dich, Anne (und auch für alle anderen, die mein Blog lesen). Um die Frage aufzugreifen: Ich persönlich hatte bei der Gartenneugestaltung das „große Ganze“ im Blick während ich mich Quadratmeter für Quadratmeter vorgearbeitet habe ohne mir jedoch einen peniblen Plan gemacht zu haben. Zurück

zum „großen Ganzen“ in der Gartengestaltung:

Das heißt für mich, dass man sich erst einmal bewusst macht, was einem persönlich bei der Gartengestaltung wichtig ist. Ich wollte einen Igel- und Insekten- freundlichen Garten (dachte dabei vor allem Bienen und Hummeln) mit etwas Nutzfläche, Rasenfläche / Platz zum Spielen für das Töchterchen und darüber hinaus ein Blütenmeer, das das Auge zu jeder Jahreszeit erfreut. Geht nicht alles auf einmal? Doch, klar! Aber dann darf man keinen streng durchgestylten Garten erwarten (und haben wollen).

Ich hatte hier den Vorteil, dass wir hier bereits sowohl in Garten als auch Vorgarten Hecken hatten, in die ich die beiden Igelhäuser stellen konnte. Eine witzige Idee, die Zeit bis die Hecke ihre Höhe erreicht hat zu überbrücken ist, zum Beispiel Mais außen vor der Hecke oder andere einjährige hochwüchsigen Blumen zu pflanzen.

Das Schöne an einem Hummel- und Bienenfreundlichen Garten ist, dass er bis in den Spätherbst wunderschöne Blühpflanzen beherbergt, die man toll kombinieren kann. So habe ich Anfang September der Klostergärtnerei Ens einen Besuch abgestattet und nebst toller Sonnenhut-Varianten auch Bartblumen, Gewürtzagetes (kennt ihr sie?! Sieht wundervoll aus, riecht umwerfend und ist darüber hinaus essbar – Kaufempfehlung!) mich einfach von meinem Auge leiten lassen. Sprich: Ich habe gekauft, was gerade geblüht hat, möglichst mehrjährig ist und nebst den Bienen auch mir gefallen hat. ==>
Einsteiger-Tipp zur Gartengestaltung / Gärtnerische Basics:
Wenn Du Wert auf einen bienefreundlichen Garten legst und sich in der Gärtnerei deines Vertrauens im Herbst auf den Stauden deiner Wahl bereits Bienen und Hummeln tummeln, kannst Du diesbezüglich nicht viel falsch machen. Im Frühjahr und Sommer gibt es für sie in der Regel genügend Nahrung, schwierig wird es im Spätsommer und Herbst.

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