Wir pflanzen Avocadokerne und trocknen Tomatenkerne

Mädchen hält Topf mit circa 40 Zentimeter hohem Avocado-Bäumchen in den Händen.Eine schöne Herbst/Winter-Idee ist das pflanzen von Avocado-Bäumchen als Zimmerpflanzen.
Im Dezember haben beide Gartenjahr-Teams mit den Kindern Avocado-Kerne gepflanzt. Aufgespießter Avocado-KernDies kann man auf zweierlei Arten zun: Entweder man spießt den Kern auf und hängt die Unterseite ins Wasser. (Das würde ich so nicht mehr machen: Die Kinder haben nicht immer daran gedacht das Wasser nachzufüllen, sodass die Kerne wieder trockneten. Das hat den Keimprozess unnötig lange hinausgezögert.)

Man kann die Kerne auch 24 Stunden lang trocknen lassen und eintopfen, was bei uns deutlich schneller zum Ziel führte. Dabei sollte das obere drittel aus der Erde ragen.

Frisch eingepflanzter Avocadokern
Die Variante den Avocado-Kern direkt in die Erde zu setzen, hat bei uns sehr viel schneller zum Keimen geführt. Die Kinder vergaßen im Eifer des Kindergartenalltags viel zu oft das Wasser nachzufüllen, sodass sich das Keimen massiv verzögerte.

Ein sicher auch für die Eltern interessantes Detail: Die Avocado gehört botanisch zu den Beeren.

Das Fruchtfleisch wurde selbstverständlich verarbeitet, die Idee ist schließlich den Kindern zu zeigen, was man aus Obst und Gemüse machen kann und wie es wächst. Es gab die Varianten Avocado-Tomaten-Salat und Avocado-Dip mit Rohkost.

Da wir im Frühjahr Tomaten vorziehen wollen, haben wir mit den Kindern auch Tomaten-Kerne gewonnen und getrocknet.

Mädchen köpft sein Avocado-Bäumchen, damit es sich verzweigen kann.Das Avocado-Bäumchen, das Elena hier im ersten Bild zeigt, wurde Wochen und Monate lang gegossen, gehegt und jedes einzelne Blatt bestaunt. Um so überraschter war ich wie beherzt sie zur Schere griff und es bedenkenlos geköpft hat, damit es sich verzweigen kann.

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